Ich möchte Ihnen auf dieser Seite in Ansätzen die sieben Hauptchakren vorstellen, die uns am Geläufigsten sind, sowie zwei weitere.

So wie es keinen irdischen Engel-Ki-Meister gibt, gibt es auch keine weiteren Chakren über die 9. Ebene hinaus und auch keine Meister- oder Großmeisterchakren. Es sind Ihre Chakren, jeder Mensch verfügt über diese Chakren und jeder Mensch, der sich mit Energiearbeit beschäftigt, hat Zugriff auf seine Chakren, ungeachtet ob in Reiki eingeweiht, ob Anfänger oder Meister!

 

Hinweis:
Die folgenden Anmerkungen zu den einzelnen Chakren sind nur bruchstückhaft, um Ihnen zumindest einen kurzen Überblick in die Bedeutungen der einzelnen Chakren zu gewähren:

Das Wurzelchakra
liegt am Ende der Wirbelsäule / am Steißbein und wird aufgrund seiner wichtigen Funktion nicht zu Unrecht mit der leuchtenden Farbe Rot dargestellt. Es ist die „Schule der Moral und Angst“. Vom Wurzelchakra gehen die Antriebskraft, Energie, Willenskraft, Vitalität, das Durchhaltevermögen, der Kampfgeist, Siegeswillen, Fleiß, das Empfinden für die eigene Körperhaltung, die Körperbewegung und Berührung aus bzw. erhalten hier ihren Ursprung. Das Wurzelchakra ist also der Repräsentant unseres Willens (mit beiden Beinen fest im Leben stehen).
Im Sanskrit als muladhara (=Fundament) benannt.

Das Sakralchakra
liegt unterhalb des Bauchnabels / im Unterbauch und leuchtet in der Farbe Orange. In diesem Chakra geht es um „Läuterung von Körper und Geist“: es birgt die Kraft für unseren Standpunkt im Leben, für Kreativität, Sinnlichkeit, Sexualität, Unterscheidungsvermögen, „Entgiftung“ des Bewusstseins, Freigebigkeit, Nachsicht, Vergangenheitsbewältigung.
Im Sanskrit als svadhisthana (=Sitz des Selbst) benannt.

Der Solarplexus
liegt oberhalb des Bauchnabels, am Rücken auf Höhe des achten bis neunten Brustwirbels und leuchtet in der Farbe Gelb. In diesem Chakra geht es um die „Regulierung vitaler Energien“: Verdauung auf allen Ebenen, regelnde, belebende Energie (Sonnengeflecht = Sonne), Freude, Gemeinschaftsleben, Beziehungsfähigkeit, Mäßigkeiten, Dankbarkeit, Genügsamkeit, Fähigkeit, im wahrsten wie auch übertragenen Sinne zwischen „das schmeckt mir und das schmeckt mir nicht“, zu unterscheiden.
Im Sanskrit als manipura (=Palast der Juwelen) benannt.

Das Herzchakra
sitzt in der Mitte der Brust, auf Höhe des Herzens, und leuchtet in der Farbe Grün. Hier geht es um „Liebe leben“, entsprechend: Liebe, Heilkraft, Hilfsbereitschaft, Barmherzigkeit, Mitgefühl, Anteilnahme, Warmherzigkeit, Balance zwischen Liebe und Willen.
Im Sanskrit als anahata (=ungebunden) benannt.

Das Halschakra
sitzt auf Höhe des Kehlkopfes und leuchtet in der Farbe Blau. Hier geht es um „das Steuern des Bewusstseins“, um Balance zwischen den Polaritäten Lehren & Lernen, Ausgeglichenheit & Erregung, Unzufriedenheit & Zufriedenheit, Halsstarrigkeit & Nachgiebigkeit, Aggression & Depression.
Im Sanskrit als vishudha (=Reinheit) benannt.

Das Stirnchakra
befindet sich oberhalb der Nasenwurzel zwischen den Augenbrauen und leuchtet in der Farbe Violett. Hier geht es darum, „mit höherem Geist zu lenken“, es geht um Gewissenhaftigkeit, Weisheit, Schönheitssinn, Ethik.
Im Sanskrit als ajna (=unbegrenzte Kraft) benannt.

Das Scheitelchakra
hat seinen Platz über dem Scheitel des Kopfes und leuchtet in der Farbe Weiß / Perlmuttglanz. Hier geht es um den „göttlichen Willen“, um Weisheit, Seligkeit, Heiligkeit, Vollkommenheit und Harmonie.
Im Sanskrit als sahasrara (=Leere) benannt.

Die Seele
ist das 8. Chakra und befindet sich ca. 5 bis 10 cm über dem Kopf. Auf dieser Ebene sind Schöpfer und Schöpfung eins. Dieses Chakra ist wie eine Art Stempelkissen, auf welchem die Erfahrungen auch vergangener Leben ihre Abdrücke hinterlassen haben und entscheidend sind, welche davon wir in die Gegenwart oder auch weitere Leben mitnehmen.
Von den Inkas als wiraocha (=Quelle des Heiligen) benannt.

Der Spirit
ist das 9. Chakra. Dieses Ebene findet sich jenseits von Raum und Zeit, von daher kann es keine weiteren Chakren über die 9. Ebene hinaus geben, denn es gibt kein Jenseits vom Jenseits. Keine Ebene lässt uns näher beim Göttlichen sein, denn diese. Sie ist kristallklar und über einen silbernen Strang mit der Seele (8. Chakra) verbunden. Nur über sie können wir diese Ebene erklimmen und der Schöpfung sozusagen ins Auge sehen.